Masche international auf dem Vormarsch

Hürde Frau Sport

Außenwirtschaft

23. März 2018 - Experten erwarten ein rasches Wachstum des globalen Maschenmarkts bis 2020. Treiber sind der “Athleisure”-Trend und der Sportbereich, neue Technologien und: mehr Frauen im Beruf.

Der neueste Marktbericht von www.transparencymarketresearch.com, der sich auf sämtliche Arten von Strickwaren bezieht, schätzt Nordamerika als dominierende Kraft im Sportswear-Markt ein. Dort sind die Absatzaussichten besonders gut.

Insgesamt wird den internationalen Konsumenten ein wachsendes Trend- und Modebewusstsein unterstellt. Aus ihrer Sicht werden Strickwaren durch die Anwendung neuer kreativer Technologien - wie glänzende Foliendrucke oder Digitaldruck - attraktiver. Neue Technologien haben auch neue Möglichkeiten im Bereich der technischen Textilien eröffnet. Dazu gehören z. B. neuartige Fischernetze oder Lebensmittelverpackungen. Ein weiteres Plus des Technologieschubs ist die schnellere Produktion von Bekleidung mit maximaler Präzision. Gestrickte Kleidungsstücke sind leichter zu pflegen und noch komfortabler zu tragen als früher.

Im Bereich formeller Kleidung herrscht bislang noch Webware vor. Weil Frauen auch im Beruf gerne Strick tragen und der Anteil der weiblichen Arbeitskräfte steigt, dürfte sich das Thema Masche sukzessive Marktanteile auch im Businesswear-Bereich erobern.

Europa gilt aufgrund des kühlen Klimas weiterhin als wichtiger Markt für Strickwaren. Hier spielen Pullover und Sweatshirts eine große Rolle. Gleichzeitig ist die Nachfrage in den Asien-Pazifik-Staaten, insbesondere Indien, China, Korea, Indonesien und Taiwan, enorm gewachsen, wo es vor allem um T-Shirts oder Sportbekleidung geht. Deutlich angezogen haben die Bekleidungsmärkte in den USA und in Mittelost. Rückläufige Nachfrage verzeichnet Südafrika, wo die Winter warmer geworden sind.

Der Bericht beleuchtet auch, wie der harte Preiswettbewerb zwischen Herstellern und Einzelhändlern eine Einschränkung für weitere Entwicklungen darstellt. Preissteigerungen werden vor allem aufgrund steigender Faserpreise, z. B. bei Baumwolle oder Wolle, für wahrscheinlich gehalten.

Bild: © KeithJJ / pixabay.com

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