Trends im Weltmodemarkt

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Außenwirtschaft

14. Mai 2018 - Der weltweite Umsatz mit Bekleidung belief sich 2017 auf ca. 1,2 Billionen Euro. Bis 2022 soll das globale Geschäft im Schnitt um 2 Prozent pro Jahr wachsen. Doch das Wachstum ist ungleich verteilt. Wo liegen Trends und wachstumsstarke Regionen?

Das neueste Briefing von Euromonitor zum Weltmodemarkt unterstreicht: Die Asien-Pazifik-Region bleibt die Lokomotive für den Weltmodehandel. 2017 stand die Region bereits für 36 Prozent des globalen Modeabsatzes. Treiber ist China: 56 Prozent des Asien-Pazifik-Umsatzes entfallen alleine auf die Volksrepublik. Vor allem Kinder- und Sportbekleidung sind die Umsatzbringer. Nordamerika bleibt die zweitstärkste Region und kann für die nächsten fünf Jahren immerhin mit realen Wachstumsraten von ca. 1 Prozent pro Jahr rechnen. Für Westeuropa wird nur ein Plus von 0,5 Prozent pro Jahr prognostiziert – für Deutschland ist die Rate sogar leicht negativ. Auch in Deutschland sind es die Segmente Sport, Kinderbekleidung und Bodywear, die am besten abschneiden. Nachhaltigkeit nimmt an Bedeutung zu, und dennoch bleibt "Fast Fashion" entscheidender Taktgeber, vor allem in den neuen Wachstumsmärkten. Der internetaffine Verbraucher bewirkt weitere Veränderungen im Einzelhandel.

Mehr zu den fünf entscheidenden Trends, die die nächsten Jahre im internationalen Modegeschäft prägen, erfahren Sie im Mitgliederbereich. Mitgliedsfirmen können Daten zu einzelnen Produktbereichen und Absatzmärkten über den Analyseservice von Gesamtmasche abrufen.

Bild: © Jörg Kleinschmidt / pixelio.de

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