Metallgarne in 3D-Gewirken – Schutz und Komfort

FORSCHUNG, TECHNIK & UMWELT
 
 
Metallgarne in 3D-Gewirken – Schutz und Komfort
Forscher des TITV Greiz konnten jetzt 3D-Gewirke mit integriertem Schnitt- und Prallschutz durch Modifikationen im Herstellungsprozess entschieden verbessern.

Oft bietet Arbeitsschutzkleidung wirksamen Schutz, lässt aber in puncto Tragekomfort zu wünschen übrig. Forscher des TITV Greiz konnten jetzt 3D-Gewirke mit integriertem Schnitt- und Prallschutz durch Modifikationen im Herstellungsprozess entschieden verbessern.

Auf einer Wirkmaschine mit der Feinheit E 22 wurden Metallgarne in 3D-Gewirke eingearbeitet, sowohl in den Deckflächen als auch in den Polbereich. Fadenzuführungen und die Fadenleitelemente wurden modifiziert, so dass die Metallgarne eine sehr gute Maschenform erhielten. Die Feinheit der Maschen trägt zu hoher Flexibilität bei. Zusätzliche Schnitthemmung wird durch die gleichzeitig eingearbeiteten hochfesten Aramid-Garne erzielt. Für hohen Prallschutz werden im Polbereich überwiegend Polyestermonofilamente eingearbeitet. Die hohe Nadelteilung ergibt eine große Materialdichte. Die Gewirke zeichnen sich durch ein geringes Flächengewicht, hohe Flexibilität und guten bekleidungsphysiologischen Tragekomfort aus und verbinden die bekannten Vorteile der 3D-Gewirke mit wichtigen Schutzfunktionen. (IGF-AiF 17424 BR).

↘ Dipl.-Ing. (FH) Monika Weiser, a.weiser@titv-greiz.de, +49 3661 6110

 

Bild: Mikroskopische Aufnahme eines 3D-Gewirkes mit eingearbeitetem Metallgarn, Querschnitt. © TITV Greiz

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