Umsatzsteuer International

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Umsatzsteuer International

04 Juli 2019

Fallstricke bei Leistungsbeziehungen mit Kunden, Lieferanten und Dienstleistern im Ausland erkennen und beherrschen. Wie funktionieren die Regeln aktuell, was ändert sich ab 2020?

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Werden die Liefer- und Leistungsbeziehungen umsatzsteuerlich falsch eingeordnet, droht regelmäßig der Verlust des Vorsteuerabzugs – oder für umsatzsteuerfrei geglaubte Lieferungen muss die Umsatzsteuer nachgezahlt werden. Weil nahezu jeder Geschäftsvorfall für die Umsatzsteuer relevant ist, drohen schnell hohe finanzielle Belastungen. Für die Maschenindustrie gehören grenzüberschreitende Lieferungen und Dienstleistungen – im Einkauf und im Vertrieb – zum Tagesgeschäft. Deren umsatzsteuerlich korrekte Abbildung ist aber wesentlich komplexer als diejenige von rein inländischen Sachverhalten.

Die vom Gesetzgeber und der Rechtsprechung gesteckten Rahmenbedingungen sind dabei keineswegs starr, sondern einem steten Wandel unterzogen. Als aktuelles Beispiel sind die „Quick Fixes“ zu nennen, die ab 2020 zur Anwendung kommen und wichtige Bereiche des innergemeinschaftlichen Warenhandels betreffen. Parallel dazu steigt die Sensibilität der Finanzämter für Verstöße. Zunehmend werden dabei nicht nur einfach Stichproben gezogen, sondern es findet eine systematische Prüfung aller wesentlichen Geschäftsvorfälle und deren Abbildung im ERP-System, in Handbüchern, unternehmensinternen Arbeitsanweisungen und Verfahrensdokumentationen statt.

Haben Sie den Handlungsbedarf in Ihrem Unternehmen bereits identifiziert? Für Umsatzsteuerpraktiker ist ein sicheres Beherrschen der Materie unerlässlich. Unser Seminar “Umsatzsteuer international” vermittelt systematisch und kompakt die Grundsätze des internationalen Umsatzsteuerrechts für die betriebliche Praxis. Zielgruppe sind Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen aus Einkauf und Vertrieb, der Steuerabteilung oder dem Rechnungswesen, die mit dem grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr befasst sind.

 

INHALT

Teil I: Grenzüberschreitender Warenverkehr

  • Ausfuhrlieferung
  • Einfuhr aus dem Drittland
  • Innergemeinschaftliche Lieferung
  • Innergemeinschaftlicher Erwerb
  • Auslieferungs-, Konsignations- und Kommissionslager
  • Verlängerte Werkbank im Ausland
  • Reihen- und Dreiecksgeschäft mit Auslandsbezug
  • „Quick Fixes“ ab 2020

Teil II: Grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr

  • Ort der sonstigen Leistung
  • Reverse-Charge-Verfahren
  • Deklarationspflichten
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung
  • Zusammenfassende Meldung
  • Intrahandelsstatistik

Referent

Thomas Lachera, Steuerberater und Partner, bei Dr. Broll · Schmitt · Kaufmann & Partner – Steuerberater · Wirtschaftsprüfer · Rechtsanwälte, berät seit mehr als 10 Jahren nationale und internationale Unternehmen in umsatzsteuerlichen Angelegenheiten, darunter Textilhersteller, Groß- und Einzelhändler sowie Hersteller von Textilmaschinen.

Wann?                                        

4. Juli 2019, 10:00 bis ca. 16:30 Uhr

 

Wo?                                             

Gesamtmasche e. V., Ulmer Str. 300, 70327 Stuttgart

 

Teilnahmegebühr:             

EUR 195,– für Mitglieder (Gesamtmasche und Fachvereinigung Wirkerei-Strickerei) EUR 420,– für Nichtmitglieder inkl. Verpflegung und Tagungsunterlagen

Veranstalter: Gesamtmasche e. V.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 26. Juni 2019 unter www.gesamtmasche.de/veranstaltungen zum Seminar an. 

Programm als pdf.

Bild: © klimkin – pixabay.com


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