Galeria-Insolvenz: Unsicherheit für die Mode- und Wäschebranche Bild: © Felix Mittermeier – pixabay.com

Galeria-Insolvenz: Unsicherheit für die Mode- und Wäschebranche

Galerias erneute Insolvenz gefährdet einen wichtigen Absatzkanal für Textil- und Modehersteller. GESAMTMASCHE bündelt weitere Informationen und Hinweise für betroffene Unternehmen im Mitgliederbereich.

Galeria hat am 2. Oktober zum vierten Mal seit 2020 Insolvenzantrag gestellt. Die 83 Warenhäuser sollen zunächst weiterarbeiten. Wie die Fortführung finanziert werden kann und welche Standorte dauerhaft bestehen bleiben, ist offen. Für Hersteller geht es neben möglichen Forderungsausfällen um eingeplante Orders und den Erhalt stationärer Verkaufsflächen. Besonders für Wäsche und Strumpfwaren bleibt das Warenhaus ein wichtiger Vertriebspartner. Umsätze der von Schließung bedrohten Standorte lassen sich nicht von heute auf morgen ersetzen. 

In der Fachpresse warnen Experten vor den Folgen möglicher Abverkäufe im Weihnachtsgeschäft, die einen Rabattdruck auf andere Händler verursachen könnten. Ein entsprechender Abverkauf ist bislang nicht angekündigt.

 

Weitere Informationen im Mitgliederbereich

Unser ausführlicher Beitrag vom 5. Oktober 2026 im geschlossenen Mitgliederbereich wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt. Dort bündeln wir neue Entwicklungen, Hintergründe zur Lieferantenabsicherung und allgemeine Hinweise zu Fragen im Insolvenzverfahren. Mitgliedsunternehmen können der GESAMTMASCHE-Geschäftsstelle ihre Erfahrungen vertraulich mitteilen.