CO2-Grenzausgleichsmaßnahmen: Gefahr für den Mittelstand

RECHT & WIRTSCHAFT
 
 
 
CO2-Grenzausgleichsmaßnahmen: Gefahr für den Mittelstand
Die Pläne von Kommissionspräsidentin von der Leyen, Teile des von ihr vorgeschlagenen „Green Deal“ mit Einnahmen aus umstrittenen CO2-Grenzausgleichsmaßnahmen zu finanzieren, gehen in die nächste Runde.

Ende Oktober endete die Frist für Stellungnahmen von Wirtschaft und NGOs zu möglichen Gestaltungsoptionen. t+m hat in seinem Beitrag die vehemente Ablehnung der Kommissionpläne aus den Reihen der deutschen Textil- und Modeindustrie zum Ausdruck gebracht und vor unilateralen Lösungen auf EU-Ebene gewarnt. Mit weniger als 7 Prozent der Weltbevölkerung wäre ein einseitiges Vorpreschen der Europäischen Union nur wenig wirksam zur Verbesserung der globalen CO2-Bilanz, würde aber die EU-Exportwirtschaft erheblichen Retorsionsrisiken seitens wichtiger Handelspartner aussetzen.

„CO2-Ausgleichsmaßnahmen sollten daher allenfalls auf pluri- oder multilateraler Ebene erwogen werden“, sagt Ralph Kamphöner, Vertreter des Gesamtverbandes textil+mode in Brüssel. „Unsere Position auf EU-Ebene ergänzt unsere Arbeit in Deutschland, wo wir ebenfalls eindringlich vor den Folgen einer CO2-Bepreisung für den Mittelstand warnen.“

Gesamtverband textil+mode

Bild: © Gerd Altmann

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