KM.ON erwirbt Cloud-Technologie der Digitalen Strickmanufaktur

RECHT & WIRTSCHAFT
 
 
KM.ON erwirbt Cloud-Technologie der Digitalen Strickmanufaktur
Durch die Cloud-Technologie soll künftig eine On-Demand-Fertigung von Strickwaren im industriellen Stil ermöglicht werden.

Das Software-Unternehmen der KARL MAYER Gruppe erweitert mit dem von der Digitalen Strickmanufaktur entwickelten Cloud-Service sein Angebot für digitale Lösungen in der textilen Wertschöpfungskette.  Auch das Team des Krefelder Start-ups wurde in die Mannschaft von KM.ON integriert.

“Wir freuen uns sehr, dass unsere Technologie von der KARL MAYER Gruppe übernommen wurde und somit zukünftig noch schneller einem sehr großen Kundenkreis zur Verfügung gestellt werden kann. Unsere Lösung passt sehr gut zu dem von KM.ON verfolgten Ansatz, über die Cloud neue Lösungen im Markt anzubieten,“ sagt Christian Zarbl von der Digitalen Strickmanufaktur.

Mit der neu erworbenen Cloudlösungen lassen sich Flachstrickmaschinen von STOLL mit der Cloud vernetzen. Die Kunden können damit weitere digitale Angebote nutzen, beispielsweise um ihre individualisierten Produkte ohne administrativen Aufwand direkt auf die Maschine zu übertragen und zu produzieren. Die derzeit noch manuelle Individualisierung der Strickdatei entfällt somit.

Auch bei einer On-Demand-Fertigung im industriellen Stil kann die entwickelte Cloudlösung zukünftig eine Rolle spielen. Immer mehr Produkte werden direkt über Onlineshops z. B. bei großen Marken oder Sportartikelherstellern bestellt. Mit der Cloudtechnologie kann die Order direkt an angeschlossene Produktionsbetriebe geleitet und die Ware hergestellt und ohne Umwege zum Kunden versendet werden. Dies spart Kosten der Lagerhaltung und verringert kostenintensive Abschriften. Zudem fallen weniger klimaschädliche Emissionen an, da das Produkt auf direktem Wege vom Produzenten zum Käufer transportiert werden kann. Durch die jüngste Akquisition kann KM.ON die Chancen aus Zukunftsszenarien wie diesen optimal nutzen.

„Mit der Übernahme der Cloudlösung der digitalen Strickmanufaktur stellen wir sicher, dass wir auf bedeutende Zukunftsthemen wie die On-Demand Fertigung, Mass Customization und eine automatisierte regionale Produktion vorbereitet sind,“ sagt Max Kürig, CEO von KM.ON.

 

Über KM.ON

Die KM.ON GmbH wurde am 3. November 2017 gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Ziel der Gesellschaft ist es, schnell und flexibel neue digitale Lösungen mit wahrnehmbarem Mehrwert für die Kunden zu entwickeln.Das Unternehmen beschäftigt ein Team aus Softwarespezialisten und Technologieexperten. Es kann auf die solide finanzielle Basis, das Know-how und die Kapazitäten der KARL MAYER-Gruppe bauen. Der innovative Weltmarktführer KARL MAYER ist der alleinige Shareholder des jungen Software-Start-ups. Das digitale Angebotsportfolio wird unter der Familienmarke KM.ON zusammengefasst.

Über die Digitale Strickmanufaktur

Die Digitale Strickmanufaktur wurde im April 2020 gegründet. Das Start-up hat einen Cloud-Service entwickelt, der es ermöglicht, den Handel über die Cloud mit Produzenten zu verbinden. Mit Hilfe der Lösung können Kunden zukünftig individualisierte Kleidungsstücke mit wunschgemäßer Größe, Farbe und Ausführung bestellen. Die Bestelldaten werden mittels der Cloud übertragen und können an jedem Ort der Welt für die Produktion wieder abgerufen werden.

 

Abb. Antonia Gottschalk (außen links) und Max Kürig (außen rechts) aus der der KM.ON-Geschäftsführung freuen darüber, Christian Zarbl (2.v.l.) und Bartho Schulte von der Digitalen Strickmanufaktur an Bord zu haben

Bild © KM.ON

 

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