Die EU hat ihre Zollzusagen gegenüber den USA formal beschlossen. Gleichzeitig laufen die US-Übergangszölle wohl Ende Juli aus. Drohen neue Schutzzölle?
Die EU und Bangladesch wollen ein Partnerschafts- und Kooperationsabkommens schließen - für die EU-Textilbranche ist das ein wichtiges Signal, denn das Land soll bald nicht mehr vom APS profitieren.
Mit dem Start des Interims-Handelsabkommens zwischen der EU und den MERCOSUR-Staaten gewinnt die praktische Anwendung an Bedeutung. Aktuelle Veröffentlichungen der Zollverwaltung liefern Klarstellungen.
Durch die chinesische Abwehr ausländischer "Long-Arm Jurisdiction" entstehen für die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie mit engen Lieferkettenbeziehungen nach China unweigerlich Zielkonflikte.
Freihandelsvereinbarungen der EU rücken Mercosur, Indien und Indonesien in den Fokus – gleichzeitig dürfte die APS-Reform die internationale Beschaffungsstruktur der deutschen Textilbranche grundlegend ändern.
Freihandelsabkommen stärken die Wirtschaft, heißt es allerorten. Die Textilbranche sollte aber genau hinschauen. Die Herausforderung liegt dabei nicht im Freihandel selbst, sondern in seiner Ausgestaltung.
Schnelle Zollsenkung in der EU, gestufte Öffnung in Indonesien und neue Kumulierung mit ASEAN und Japan: Das EU-Indonesien-Abkommen schafft neue Spielräume für textile Lieferketten.
Das EU–Australien-Abkommen schafft neue Marktchancen für die Textil- und Bekleidungsindustrie: Über 99 % der Zölle sollen entfallen. Bislang ist der Markt aus Textil- und Bekleidungssicht "untererschlossen".
Neue Exportchancen, wachsender Wettbewerb: Mit dem Start des EU–Mercosur-Abkommens sinken Zölle. Allerdings öffnet sich die EU schneller. Im Mercosur bleiben die Bereiche Bekleidung und Schuhe länger geschützt.