Neue Methode zur Quantifizierung von Shaping Effekten

FORSCHUNG, TECHNIK & UMWELT
 
 
 
Neue Methode zur Quantifizierung von Shaping Effekten
Shapewear - formende Unterwäsche hat lange Tradition. Doch waren es früher noch schwere Korsetts aus steifen Materialien, in die sich Frauen gezwängt haben,...

…wird die Shapewear von heute aus möglichst dünnen und leichten Materialien gearbeitet. Ziel damals wie heute ist es, sowohl die Silhouette zu glätten als auch eine Reduzierung des Körperumfangs herbeizuführen. Diese Anforderungen stellen Shapewear-Hersteller vor die Herausforderung, die Balance zwischen formender Wirkung (Shaping Effekt) und Tragekomfort zu finden. Darüber hinaus hat die Entscheidung über ein Mehr oder Weniger Formung auch finanzielle Folgen, denn qualitativ hochwertige Shapewear hat einen hohen Elastananteil und wird mit bis zu dem Vierfachen an Maschinenstunden hergestellt.

Wollte man die Wirtschaftlichkeit im Entwicklungs- und Produktionsprozess steigern, sind fundierte und gesicherte Entwicklungsparameter nötig. Darüber hinaus war es bisher nicht möglich, die produkt- oder modellbezogene Funktion der formenden Wäsche für den Kunden korrekt und nachvollziehbar auszuloben. Das erschwerte die effiziente Vermarktung von Shapewear, und provozierte oftmals Retouren.

Das IGF-Forschungsprojekt Nr. 19442 N der Hohensteiner Institute befasste sich deshalb mit der Entwicklung von Quantifizierungsmethoden von Shaping Effekten, das die Produkteigenschaften und Körpercharakteristika miteinbezog. Hierfür wurden bereits etablierte Prüfmethoden mit neuentwickelten Analysen kombiniert.  Die neuen Prüfmethoden erlauben nun die objektive Untersuchung der Ursache (dem Druck, der auf den Körper ausgeübt wird) und dem Effekt (die Formung des Körpers). Diese führen zu einer zielgerichteten Produktentwicklung und besseren Vermarktung von Shapewear, aber auch anderen Kompressionstextilen, z. B. aus dem Sport- oder Medizinbereich.

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